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Kontakt Tessinum Icon Tel-Nr. 038205 71-0
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TZ_Team_Station-1

Auf jeder der beiden Stationen sorgt ein engagiertes therapeutisches Team für eine optimale, individuell auf den Patienten abgestimmte Betreuung.

Zum Therapeutischen Team gehören:

Ärzte

TZ_ÄrzteteamDr. med. Antje Kloth, Fachärztin für Neurologie/Neurologische Intensivmedizin/Geriatrie
Dr. med. Antje Schwesinger, Fachärztin für Neurologie/Geriatrie
Gabriele Schäper, Fachärztin für Innere Medizin/Palliativmedizin/Geriatrie
Dr. med. Dagmar Bann, Fachärztin für Allgemeinmedizin/Geriatrie
Anja Fankhänel, Fachärztin für Allgemeinmedizin

Für die Versorgung unserer Patienten nutzen wir außerdem konsiliarisch die auf dem Gelände des Tessinums angesiedelten niedergelassenen Ärzte für Chirurgie, Orthopädie, HNO, Gynäkologie, Urologie und Augenheilkunde.

Kontakt:
Tel.: 038205 71-180
Fax: 038205 71-101
E-Mail: therapiezentrum@tessinum.de

Pflegedienst

Täglich begegnen uns Menschen, die uns berühren: Sie sind mehr als Patienten, Kunden oder Kollegen. Es sind Menschen wie Sie und wir. Darum ist die Pflege im Tessinum individuell, fachkundig, flexibel – und vor allem menschlich.

Ein jeder, der sich uns anvertraut, verdient Respekt vor seinen individuellen Bedürfnissen.
Wir empfangen natürlich auch Ihre Gäste, Angehörige und Freunde herzlich, ermöglichen ihnen, sich an der Beratung, Betreuung und Begleitung zu beteiligen und stehen ihnen in für sie schwierigen Situationen zur Seite.

Pflege-Gottsmann-Weitnert-1

Sobald Sie unser Patient sind, bieten wir Ihnen vielfältige Hilfe zur Selbsthilfe bei der Bewältigung der Alltagsverrichtungen an. Auch wenn Heilung nicht immer möglich ist, sehen wir das Therapieziel in der Förderung der größtmöglichen Selbstständigkeit und in der Verbesserung der Lebensqualität.
Sollte unser Tagesablauf nicht immer Ihrem individuellen Rhythmus entsprechen, so bitten wir dafür um Verständnis und fühlen uns angespornt, dies zu optimieren. Wir bejahen das Leben bei allen Menschen, unabhängig von seelischer, geistiger und körperlicher Einschränkung. Zum Leben gehören für uns aber auch Sterben, Tod und Trauer. Deshalb ist Sterbebegleitung ein selbstverständlicher Teil unserer Arbeit.

Schülern und Praktikanten ermöglichen wir durch gezielte Praxisanleitung und Betreuung Fähigkeiten zu erlangen, die sie auf ein zukünftig selbständiges, professionelles Handeln vorbereiten. Dabei fördern wir das Verantwortungsbewusstsein und die Kooperationsfähigkeit unserer Auszubildenden.

Im interdisziplinären Team, welches aus Pflegekräften, Ärzten, Therapeuten und Sozialarbeitern besteht, arbeiten wir in Bereichsabschnitten, um Ihnen möglichst kontinuierlich die gleichen Bezugspersonen zur Verfügung zu stellen.

Nicht nur regelmäßige Besprechungen, sondern auch eine ausführliche Dokumentation aller Vorgänge sorgen dafür, dass die in Ihrer Pflege beteiligten Personen über alle wichtigen Sachverhalte informiert sind. Wir erweitern unsere soziale und fachliche Kompetenz durch interne und externe Fort- und Weiterbildungen.

Um Ihr Nach-Hause-Kommen, Ihre weitere Versorgung u. ä. kümmern wir uns gegen Ende Ihres Aufenthaltes. Wir vermitteln Ihnen bei Bedarf Kontakte, z. B. von Wundmanagement und Stomaberatung, von denen Sie bei uns besucht und Zuhause weiter betreut werden. So bieten wir auch Pflegekräften von ambulanten Diensten und Pflegeeinrichtungen einen Besuch bei uns an, um Sie bereits vor Ihrer Entlassung persönlich kennenzulernen.

Mit uns selber gut umgehen, ist eine der Voraussetzungen, um all dies leisten zu können.
Wir verstehen uns als Team, helfen und unterstützen uns gegenseitig.

Physiotherapie

Physiotherapie-1Physiotherapie fördert die Eigenaktivität des Körpers unter Ausnutzung der primär manuellen Fähigkeiten des Therapeuten, ergänzt durch natürliche physikalische Reize wie Wärme, Kälte, Strom, Druck oder Strahlung.

Dabei sollen physiologische Reaktionen des Körpers, wie Muskelaufbau und Stoffwechselanregung, ausgelöst werden.

Schmerzfreiheit und ökonomisches Bewegungsverhalten sind die Ziele der Physiotherapie. Physiotherapie ist eine ganzheitliche Therapieform und an die Fähigkeiten des Patienten angepasst. Bei irreversiblen Funktionsstörungen werden Kompensationsstrategien erarbeitet.

Physiotherapie beinhaltet

  • Training Muskulatur, Bindegewebe, Gelenke
  • Training Kreislauf
  • Training physiologischer
  • Schmerztherapie

 

Folgende Behandlungen erwarten Sie:

  • Krankengymnastik
  • Bewegungsbadtherapie
  • Elektrotherapie
  • Kneipp-, Hydro-, Balneotherapie
  • Moorbehandlungen
  • Massagen
  • Sporttherapie

Physiotherapie wird in Einzel- und Gruppentherapie durchgeführt.

Ergotherapie

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Ergotherapie beruht auf medizinischen und sozialwissenschaftlichen Grundlagen und ist ein ärztlich verordnetes Heilmittel. Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind mit dem Ziel, sie in der Durchführung dieser Betätigungen zu stärken und so eine Verbesserung der Lebensqualität zu ermöglichen. Durch Verbesserung, Wiederherstellung oder Kompensation der beeinträchtigten Fähigkeiten und Funktionen soll dem Patienten eine möglichst große Handlungsfreiheit im Alltag ermöglicht werden.

Ergotherapie

  • ist eine ganzheitliche Therapieform
  • ist handlungs- und alltagsorientiert
  • setzt lebenspraktische Aktivitäten und handwerkliche Prozesse als therapeutisches Mittel ein
  • ist Hilfe zur Selbsthilfe

Ergotherapie beinhaltet

  • Training der Selbstständigkeit im Alltag
  • Training der motorischen und sensorischer Funktionen
  • Training der neuropsychologischen Funktionen
  • Versorgung mit Hilfsmitteln

 

Ergotherapie wird in Einzel- und Gruppentherapie durchgeführt.

Logopädie

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„Wer seine Sprache verliert, verliert seine Umgebung.
Wer seine Umgebung verliert, verliert sich selbst.
(aus: Luise Lutz: Das Schweigen verstehen)

 

In der logopädischen Abteilung unseres Hauses werden Patienten mit allen Formen von Aphasien, kognitiven Dysphasien, Dysarthrophonien, Sprechapraxien, Dysphagien und Fazialisparesen behandelt. Wir berücksichtigen die Individualität und Multimorbidität unserer Patienten und legen den therapeutischen Focus auf die bestmögliche Teilhabe am sozialen Leben, im Anschluss an die Rehabilitation.

TZ_LogopädieAphasie – Sprachstörung
Aphasien sind Sprachstörungen. Die Einschränkungen zeigen sich in einem oder mehreren sprachlichen Bereichen, d. h. dem Patienten fällt es schwer, die richtigen oder gar überhaupt Worte für eine Äußerung, ein Gespräch zu finden, er kann Gegenstände nicht mehr benennen, es kann zu Schwierigkeiten im Verstehen von Sprache kommen, d. h. der Betroffene versteht nicht, was zu ihm gesagt wird. Auch das Schreiben, Lesen und Rechnen gelingen oft nicht mehr.
Das Ziel in der Aphasietherapie, gemessen am Schweregrad der Beeinträchtigung, ist das Erreichen einer bestmöglichen Kommunikationsfähigkeit im Alltag. Das kann in schweren Fällen durchaus das Kommunizieren über Gesten oder einige wenige Worte sein.

Dysphagie – Schluckstörung
Hier liegen Beeinträchtigungen der am Schluckakt beteiligten Strukturen oder Funktionen vor. Neben der klinischen Untersuchung gibt es in unserem Hause auch die Möglichkeit der videoendoskopischen Diagnostik. Die Patienten können bei einer Dysphagie die Nahrung nicht richtig kauen, transportieren und schlucken bzw. nicht trinken, ohne sich dabei zu verschlucken. Dies birgt zum einen das Risiko einer Aspirationspneumonie (Lungenentzündung durch Verschlucken) und zum anderen das einer Mangelernährung.
Ziele in der Behandlung sind das Verhindern dieser Form der Lungenentzündung sowie darauf aufbauend, die schrittweise sichere und ausreichende Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme, evtl. mit Einschränkungen in der Kostform.

Dysarthrophonie/Dysarthrie – Sprechstörung
Dysarthrophonien sind motorische Störungen der Sprechorgane. Sie zeigen sich beispielsweise in mangelnder Artikulationsgenauigkeit, d. h. der Patient spricht „undeutlich“, das Sprechtempo ist verlangsamt, es fehlen Sprechmelodie und Intonation. Die Stimme kann verändert sein, sie kann z. B. rauh, dünn, kraftlos, heiser, gepresst oder brüchig klingen und auch die Sprechatmung kann verändert sein.

Dysphonie – Stimmstörung
Stimmstörungen treten häufig im Zusammenhang mit Sprechstörungen (Dysarthrien) auf. Die Therapie umfasst dann neben Anteilen aus der Dysarthrophonietherapie (s. o.) Übungen für die Atmung und Haltung sowie gezielte Stimmübungen. Ziel ist die Wiedererlangung/Erhaltung einer optimalen stimmlichen Kommunikationsfähigkeit.

Sprechapraxie – Sprechstörung
Sprechapraxien sind Störungen in der Planung der Sprechmotorik. Anders als bei der Dysarthrie sind dabei aber die Funktionen der Sprechorgane nicht beeinträchtigt. Ursache ist eine Planungsstörung der Sprechbewegungen, die vom Gehirn ausgeht.
Häufig tritt die Sprechapraxie in Kombination mit einer Aphasie auf. Patienten mit einer Sprechapraxie zeigen z. B. Suchbewegungen mit dem Mund „nach dem richtigen Buchstaben“ und eine deutliche Sprechanstrengung, teilweise, ohne zum Ziel zu gelangen.
Das Ziel in der Dysarthrie- und Sprechapraxietherapie ist es, auch hier abhängig vom Ausprägungsgrad der Einschränkung, eine entsprechende Kommunikation im Alltag zu ermöglichen.

Neuropsychologie

wachsmuthDie Klinische Neuropsychologie ist die wissenschaftliche Fachrichtung, die das Denken, das Verhalten und das Fühlen untersucht. Es werden hierbei insbesondere die Zusammenhänge zwischen Funktionen des Gehirns und den geistigen Leistungen untersucht, u. a.:

  • Orientierung
  • Aufmerksamkeit und Reaktionsgeschwindigkeit
  • Lernen und Gedächtnis
  • Raum- und Objektwahrnehmung
  • Handlungsplanung
  • Denkfähigkeit
  • psychisches Befinden und Erleben (Ängste, Depressionen, seelische Belastungen, u. a.).

Anschließend werden die Bereiche, in denen Schwierigkeiten bestehen, von unserer klinischen Neuropsychologin therapiert.

Untersuchungsverfahren
Standardisierte neuropsychologische Untersuchungsverfahren für alle Störungsbereiche, z. T. computergestützt, als auch standardisierte psychometrische Tests kommen zum Einsatz.
Ebenso gehören alltagsnahe Spezialbeurteilungen dazu (z. B. eine Beratung und Untersuchung zur Fahreignung nach einer neu aufgetretenen Krankheit oder das Erstellen eines neuropsychologischen Gutachtens).

Therapieverfahren
Alle Behandlungsmaßnahmen für unsere älteren Patienten werden möglichst alltagsnah gestaltet. Immer wird auf den individuellen Einzelfall Bezug genommen. Der Patient erhält Unterstützung durch den Therapeuten und dessen ständige Anwesenheit, auch bei der Bearbeitung von computerbasierten Therapiemaßnahmen.

  • Neuropsychologisches Funktionstraining (Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Wahrnehmung, u. a.), sowohl in Einzeltherapie, als auch in der Gruppe
  • Innovative Therapieverfahren in Zusammenarbeit mit den anderen Therapiebereichen
  • Psychologische Unterstützung und Therapiemaßnahmen zur Krankheitsverarbeitung und –akzeptanz
  • Psychologische Kriseninterventionen bei akuten Belastungssituationen
  • Entspannungstherapie, einzeln und in der Kleingruppe (u. a. Progressive Muskelentspannung nach Jakobsen, und Autogenes Training)
  • Psychologische Schmerztherapie (Einzelgespräche, psychologische Verarbeitungsstrategien, auch in der Kleingruppe, Konfliktbearbeitung, Entspannungsmaßnahmen)
  • Angehörigenberatung
  • Angehörigenschulung, einzeln und in der Kleingruppe (Erlernen einer optimalen Unterstützung des Patienten, Anleitung zum Co-Therapeuten)

Sozialtherapie

Sozialtherapie-DetailIn der Sozialtherapie erhalten Sie die anderen Therapien ergänzende, vielfältige Angebote zur Verbesserung von Funktionseinbußen in Alltagssituationen und zur körperlich-seelisch-geistigen Aktivierung:

 

  • In Einzel- und Gruppentherapien wird die geistige Leistungsfähigkeit erhalten und ausgebaut.
  • Alltagsaktivitäten werden erprobt.
  • Die eigene Freizeitgestaltung wird individuell und mit seniorengerechten und therapeutisch ausgewählten Mitteln wieder angeregt und unterstützt.
  • Dadurch ergeben sich vielfach neue Anregungen für den persönlichen häuslichen Alltag.
  • Bei Informationsnachmittagen und auf Spaziergängen erhalten Sie zahlreiche Informationen zur Einrichtung und deren Umgebung.
  • Jahreszeitlich abgestimmt finden Sie im Therapiezentrum ein reichhaltiges abwechslungsreiches kulturelles Angebot.

Sozialdienst

Wir, als Sozialdienst, möchten in Zusammenarbeit mit dem therapeutischen Team dem Patienten und seinen Angehörigen helfen, eine optimale Versorgung nach der Reha vorzubereiten, damit die Erfolge der Rehabilitationsbehandlung nachhaltig wirken können.

Zu unseren Aufgaben gehören u. a.:

  • Gespräche und fachspezifische Beratung von Patienten und Angehörigen, z. B. zu sozialen und rechtlichen Fragestellungen
  • Hilfestellung bzw. Übernahme bei notwendigen Anträgen (z. B. Pflegestufe, Schwerbeschädigtenausweis)
  • Kontakt zu niedergelassenen Ärzten, ambulanten Pflegediensten, Pflegeheimen, Kostenträgern, diversen Behörden

Wir freuen uns auf Ihre Fragen! Formular_SD

Sozialdienst
Monika Wieg Tel. 038205 71-353
Susanna Zitzke Tel. 038205 71-356

Ernährungsberatung

Häufig müssen Patienten wegen einer Erkrankung ihre Ernährung umstellen. Dann erfolgt eine Ernährungsberatung durch die Diätassistentin.
diaetberatung

  • Sie weiß, bei welchen Krankheiten welche Diät notwendig ist.
  • Sie kennt Inhaltsstoffe und Zusammensetzung von Nahrungsmitteln und deren Auswirkungen bei bestimmten Erkrankungen.
  • Sie informiert sich über die Erkrankung der Patienten und arbeitet mit Ärzten und Pflegepersonal zusammen. Daraufhin wählt sie die entsprechenden Nahrungsmittel aus, fertigt einen Essenplan an, berechnet den Nährstoffgehalt und überwacht die Zubereitung der verschiedenen Kostformen.
  • Außerdem berät und schult sie Patienten und ggf. auch die Angehörigen, um die verordnete Diät verständlich zu machen und die Auswirkungen falscher und richtiger Ernährung für die Gesundheit aufzuzeigen.

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